Firmenhistorie |
||
Eine kurze Geschichte von SysconDie VisionEs war das Jahr 1996. Zwei FH-Absolventen hatten soeben ihr Studium beendet. Die Tinte auf den Diplomen der beiden frischgebackenen Kommunikationselektronik-Ingenieuren war gerade mal trocken, als sie den Beschluss fassten, eine eigene Firma zu gründen. Das Unternehmen wurde im April 1996 als GbR aus der Taufe gehoben. Firmengründer Jens Joachim und sein damaliger Partner hatten die Vision die unterschiedlichen Systeme innerhalb von Unternehmen mit deren EDV und dadurch die Systeme miteinander zu verknüpfen um so den firmenweiten Informationsfluss zu beschleunigen - und manchmal überhaupt erst zu ermöglichen. Mit wenig Budget ausgestattet, mieteten sie das Hinterzimmer einer Praxis in Ohmenhausen und fingen an zu planen, zu bauen und zu programmieren. Gebaut wurden anfangs Einrichtungen zur automatisierten Messdatenerfassung, die von eigens entwickelten Software-Programmen gesteuert wurden. Die AnfängeAngesichts des anvisierten Ziels wurde es bald notwendig die Firma auf ein solideres Fundament zu stellen. Hierzu gehörte die Wahl eines aussagekräftigeren Firmennamens und die Eintragung ins Handelsregister. Der neue Name sollte die Vision von den verknüpften Systemen widerspiegeln. Ein Anglizismus schien dafür am besten geeignet: Aus "get SYStems CONnected" wurde SYSCON. Und so wurde im September 1996 die Syscon Ingenieurbüro für Mess- und Datentechnik GmbH ins Leben gerufen. Nach einiger Zeit richtete sich der Fokus immer stärker auf die Softwareentwicklung. Die Systeme wurden immer öfter von Software gesteuert und Software bildete auch die Schnittstelle zwischen den Systemen. Dort musste man anpacken, um etwas zu bewegen. Doch die Meinungen der beiden Firmengründer gingen immer weiter auseinander. Man entschied sich für eine partielle Trennung und 1998 wurde Jens Joachim alleiniger Geschäftsführer von Syscon. Eine neue KernkompetenzAnfang 1999 bekam Syscon den Auftrag ein Planungstool für die Halbleiterproduktion eines weltweit bekannten Konzerns zu erweitern. Doch nach Analyse und Beratung des Kunden war klar, dass dies keine "kleine" Erweiterung werden würde, sondern ein "Riesenprojekt". Durch die Beschäftigung von freien Mitarbeitern wurde für ausreichend Manpower und Know-How für die Umsetzung gesorgt. Es entstand dabei im Lauf der Jahre ein eigenständiges Produktionsplanungssystem mit Anbindung an Produktionssteuerungs- und Contolling-Systeme. Die Vision von "verknüpften Systemen" wurde hier zum ersten Mal Wirklichkeit und die Produktionsplanung von da an fester Bestandteil des Firmenportfolios. Die Sprach(r)evolutionIm Jahr 2000 kamen die Mitarbeiter von Syscon zum ersten Mal mit Java™ in Kontakt. Java™ schien mehr zu sein als nur eine neue Programmiersprache, es war eine neue Evolutionsstufe bei den Programmiersprachen. Es bot die Möglichkeit wirklich plattformunabhängige Software zu entwickeln. Auch die Entwicklung freier Software wurde dadurch populärer und der Open-Source-Sektor blühte mit Java™ erst so richtig auf. Die Erneuerung2001 fand bei Syscon ein großer Umbruch statt. Der ursprüngliche Partner von Jens Joachim wollte seine Firmenanteile veräußern. Mit Ralf Joachim, dem Bruder von Jens Joachim, fand sich bald ein geeigneter Kaufinteressent. Er war schon einige Zeit als freier Mitarbeiter für Syscon tätig und würde sicherlich ein kompetenter Partner sein. Im gleichen Jahr fand auch der Umzug nach Kusterdingen statt. Dort wurden neue Geschäftsräume in der Raiffeisenstraße angemietet und das kleine Hinterzimmer war von da an Geschichte. Das InformationszeitalterAb dem Jahr 2003 war Java™ praktisch ständiger Gast im Hause Syscon. Zunächst wurde damit ein Client/Server-Framework (ein Rahmensystem als Basis für verteilte Anwendungen) entwickelt, welches bei der Entwicklung mehrerer Softwaresysteme zum Einsatz kam und ständig weiterentwickelt wird. Aus der guten alten EDV war inzwischen die IT geworden und das Internet aus modernen Betrieben praktisch nicht mehr wegzudenken. Hier sind Java™ und dessen Erweiterung JSP bestens geeignet um zeitgemäße Informationssysteme zu schaffen. Die Mitarbeiter von Syscon haben auf diese Art bis heute eine Vielzahl von Web-Anwendungen* entwickelt, die Informationen verarbeiten, bereitstellen und mit anderen Systemen austauschen. Bei den Web-Anwendungen von Syscon kommen auch öfters das Data-Binding-Framework Castor und andere Open-Source-Bibliotheken zum Einsatz. Hieraus entwickelte sich bald ein starkes Interesse für Open-Source-Projekte und so entschied man sich 2004 das Castor-Projekt aktiv zu unterstützen indem man dessen Weiterentwicklung vorantrieb und Betreuungsaufgaben übernahm. Das JubiläumIm September 2006 feiert Syscon sein zehnjähriges Firmenjubiläum und die Geschäftsleitung ist stolz diese Erfahrung in den Dienst ihrer Kunden stellen zu können. Als kleines Dankeschön sollen bald Teile des eigenen Client/Server-Frameworks als Open Source erhältlich sein. |
||
![]() |
Interessante Fakten über Syscon erfahren Sie auch in unserem Firmenprofil.
|
| * |
Web-Anwendungen werden natürlich nicht mit dem Webstuhl hergestellt ;-). Es sind Softwareprogramme, die im World Wide Web (was im Prinzip gleichbedeutend ist mit Internet) oder auch im Intranet zum Einsatz kommen. |


